Thailand 2016 - ReisetagebuchDo., 11.08.16

Heute ging es zunächst – da sich unser Aufenthalt in Bangkok langsam dem Ende zuneigte – auf zur vormittäglichen Shopping-Tour.

Dazu hatten wir uns das Mah Boon Krong Shopping Center ausgesucht, besser bekannt als MBK. Das Einkaufszentrum erreichen Sie hervorragend mit dem Sky Train (Haltestelle National Stadium). Auch wenn ganz Thailand ein riesiges Shopping-Paradies ist, so spielt das MBK in einer besonderen Liga: Auf 6 Etagen und in über 2.500 Geschäften bleiben keine Wünsche offen – das bestätigen auch die 100.000 Besucher täglich. Auch wenn Sie Souvenirs in ganz Thailand bekommen, können Sie hier zu Beginn bereits etwas einkaufen – oder, wenn Ihre Reise in Bangkok endet, Ihre Einkäufe zentral einsammeln. Der Food-Court in der obersten Etage bietet zudem für jeden Geschmack eine kulinarische Shopping-Auszeit.

Nach unserem Besuch im MBK inklusive Mittagessen hatten wir uns noch für eine Klong-Tour entschieden, bei der wir die vielen Kanäle und Wasserstraßen erkunden konnten. Meist bekommen Sie auf den Booten auch einen kleinen Snack (wie frisches Obst) und Getränke. Leider hat uns ein starker Regen überrascht, aber dies tat der guten Stimmung keinen Abbruch. So können Sie Bangkok einmal aus einer anderen Perspektive kennenlernen und sind auch nicht dem allgegenwärtigen Straßenverkehr und dessen vielen Staus ausgesetzt. Die Sehenswürdigkeiten auf der Tour halten sich allerdings nach meinem Dafürhalten ziemlich in Grenzen.

Zum Abendessen waren wir in einem netten kleinen und dennoch authentischen Lokal in einer Nebenstraße der Silom Road im  Hotelviertel. An dieser Stelle möchte ich eine ausdrückliche Empfehlung aussprechen – zwar kann ich Ihnen keine Restaurants benennen, aber schauen Sie einmal in die Seitenstraßen schräg gegenüber des Hindutempels an der Silom Road (etwa Soi Silom 20, Google Maps). Hier bekommen Sie hervorragende und günstige Gerichte, darunter auch den von mir so geschätzten Papaya-Salat Som Tam – und zwar in der authentischen Variante mit getrockneten Garnelen.

Als Abschluss unseres Bangkok-Aufenthalts hatten wir uns die Sky-Bar des Lebua-Hotels im State Tower ausgesucht. Das mit Sicherheit teuerste Bier meines Aufenthalts, aber die Aussicht bei Nacht entschädigt mehr als genug (siehe Bild unten). Manchem Leser wird die Location auch aus dem Film Hangover II bekannt sein, wo die Bar als Drehort genutzt wird. Beachten Sie bei einem geplanten Besuch den Dress-Code (insb. keine offenen Schuhe bei Herren, lange Hosen und Ärmel, keine Sport- und Badekleidung). Fotografieren ist auf der Aussichtsterrasse erlaubt, laut Website des Hotels jedoch nicht mit Stativ.

Die Bilder (Bild anklicken für größere Ansicht):

Reisetagebuch Thailand – Übersicht über alle Beiträge (mit Fotoauswahl)

Advertisements

Thailand 2016 - ReisetagebuchMi., 10.08.16

Selbst (Wassertaxi, Karte) schlugen wir uns zum Wat Intharawihan durch, der in einem eher wenig touristischen Teil Bangkoks liegt. Die 30m hohe Buddha-Statue ist beeindruckend, hier erleben Sie auch viele gläubige Thais, die den Tempel besuchen.  Genauso toll sind aber die vielen Garküchen im nördlichen Gassengewirr, etwa zwischen Wat und Intharawihan und Krung Kasem Road, wo sie – besonders um die Mittagszeit – den Verwaltungsangestellten aus den umliegenden Ministerien beim Mittagessen Gesellschaft leisten können und in wirklich authentischen Garküchen für schmales Geld in den engen Gässchen ein schmackhaftes Mittagessen bekommen.

Von dort kommen Sie zu Fuß bequem zum Wimanmek-Palast, einer Anlage mit Teakholzgebäuden, Pavillons und Grünflächen, die früher als königlicher Palast diente. Auch hier ist es sehr überlaufen, auch die Ausstellung lohnt meines Erachtens nur wenig. Weiter hinten im Park finden Sie jedoch ein kleines Elefantenmuseum, das Ihnen die Geschichte über die königlichen Elefanten anhand zahlreicher Austellungsstücke vermittelt.

Einen weiteren Höhepunkt Bangkoks, den Wat Saket, erreichen Sie von hier aus bequem mit dem Tuktuk. Der steile Aufstieg durch schattiges Grün lohnt sich, denn von dem ca. 80m hohen Hügel inmitten der Stadt haben Sie einen fantastischen Blick auf die Stadt. Der Eintritt ist kostenlos, Spenden sind willkommen.

Abends schlenderten wir durch den Nachtmarkt von Patpong von unserem Hotel, dem Montien Hotel, zur Silom Road. Hier kann ich ein kleines Lokal empfehlen, das The Chef Black & White. Lassen Sie sich eine hervorragende und authentische Tom Yam schmecken!

Die Bilder (Bild anklicken für größere Ansicht):

Reisetagebuch Thailand – Übersicht über alle Beiträge (mit Fotoauswahl)

Thailand 2016 - ReisetagebuchDi., 09.08.16

Herzlich willkommen zum Reisetagebuch Thailand! Erleben Sie mit mir eine spannende Rundreise durch Nordthailand und nach Khao Lak.

Wir beginnen am Tag unserer Ankunft in Bangkok.

Nach dem Frühstück im Hotel ging unsere gebuchte Tour mit einer sehr netten Führerin von Tour with Tong los. Erste Station war der Tempel Wat Traimit, auch bekannt als Tempel des goldenen Buddha. Genau hierfür ist der Tempel auch bekannt – zumal der Buddha früher eine Gipshülle trug, um den Wert zu tarnen. Erst 1955 entdeckte man das dahinterliegende (teils massive) Gold. Fotografisch hatten es mir allerdings eher die Außenanlagen und Gebäude angetan, die am Vormittag schön in der Sonne strahlen.

Nach einem Bummel über den Blumenmarkt ging es mit dem Wassertaxi zum Königspalast und zum Wat Pho. Der Königspalast hat verglichen mit meinem ersten Thailand-Besuch im Jahr 2007 einen massiven Besucheranstieg erfahren, vor allem von chinesischen Reisegruppen. Ohnehin gefällt mir Wat Pho mir seinem berühmten liegenden Goldbuddha fast besser, hier ist es nicht so überlaufen und etwas verwinkelter. Die Galerien mit zahlreichen goldenen Buddhastatuen lohnen dort ebenfalls einen Besuch.

Im Anschluss ließen wir und noch zum Jim-Thompson-Haus bringen. Hier können Sie etwas über die Seidenherstellung lernen und das Enseble reizvoller Teakholzhäuser besichtigen.

Abends fuhren wir zum Asiatique Riverfront, das mit einem kostenlosen Wassertaxi erreichbar ist und in einem schachbrettartigen Muster auf einem riesigen Areal zahllose Restaurants und Läden beherbergt. Nun ja, mit dem ursprünglichen Thailand hat das sicher wenig zu tun, aber wenn Sie abseits der Hochhausschluchten einmal viele Restaurants und Shopping-Möglichkeiten in einem geordneten Ambiente aufsuchen möchten, lohnt ein Besuch.

Die Bilder (Bild anklicken für größere Ansicht):

Reisetagebuch Thailand – Übersicht über alle Beiträge (mit Fotoauswahl)

Es wird mal wieder Zeit für ein bebildertes Reisetagebuch – dieses Mal Thailand, wo ich bereits zum zweiten Mal war. Bevor es losgeht, zunächst ein paar allgemeine Reisetipps. Nun ist Thailand schon seit Jahren touristisch voll erschlossen und ein beliebtes Reiseland, vielleicht ist aber doch etwas für Sie dabei?

Allgemeine Reisetipps für Thailand:

  • Visum: Bei der Einreise am Flughafen erhältlich – bewahren Sie die Ausreisekarte auf jeden Fall auf.
  • Geld: Die einheimische Währung, den Thailändischen Bath (THB) heben Sie am besten direkt vor Ort am Automaten mit der Kreditkarte ab. Aber Achtung: Je Abhebung wird unabhängig vom Betrag eine Gebühr von 200,– THB fällig (etwa 5,– EUR), daher heben Sie vorzugsweise höhere Beträge und so selten wie möglich ab. Größere Ausgaben können Sie auch direkt mit der Kreditkarte zahlen, die insbesondere in Hotels und größeren Läden akzeptiert werden.
  • Sightseeing/Touren: Hierzu werde ich Sie in den einzelnen Beiträgen des Reisetagebuchs noch etwas detaillierter informieren. In Bangokok haben wir uns einen Tag eine Privatführerin von Tour with Tong gegönnt. Die Tour Bangkok Mixed (BM2) ist empfehlenswert, auch der Anbieter und die Führerin waren sehr zuverlässig und kompetent. Alles verlief wie vereinbart und völlig problemlos – der Vorteil ist, dass der Guide sich auch gut mit den Transportmitteln auskennt und z. B. auch mit den Tuk-Tuk-Fahrern verhandelt. Außerdem können Sie so meist die kürzeren Schlangen am Eingang der Hauptattraktionen bzw. den Eingang für Führungen nehmen. Dies ist gerade zu Beginn eines Aufenthalts in Bangkok etwas entspannender und Sie können sich zusätzliche Tipps und Empfehlungen für die folgenden Tage holen.
  • Fotozubehör: Besonders in den größeren Städten gibt es Fotogeschäfte mit gängigem Zubehör. In Bangkok in der MBK-Shoppingmall finden Sie auch einen Nikon-Flagship-Store.
  • Essen/Trinken: Essen und Getränke sind preiswert und gut! Wasser in versiegelten Flaschen ist überall erhältlich, genau wie einheimisches Bier (die drei bekanntesten Sorten sind Chang, Singha und Leo). Viele Restaurants und Bars haben eine „Happy Hour“ mit günstigeren Getränkepreisen. Sehr zu empfehlen sind die Suppen Tom Yam Gung und Tom Khaa Gai sowie Som Tam, ein recht scharfer Papaya-Salat. Probieren Sie diese Gerichte ruhig in verschiedenen Garküchen und Restaurants, hier hat jeder Koch sein eigenes Rezept! Dazu kommen alle möglichen Arten von Curries und besonders in Küstennähe und auf den Inseln hervorragende Fischgerichte und Schalentiere (auch Garnelen und Hummer) zu günstigen Preisen.
    Es werden vielerorts auch Kochkurse angeboten, bei denen meist auch der Besuch auf einem lokalen Markt mit dem Einkauf der Zutaten inbegriffen ist. In Khao Lak kann ich Kwan’s Cooking Class von Eco Khao Lak Adventures empfehlen.
  • Internet: Viele Hotels und Cafés bieten kostenloses WLAN an („WiFi“-Logo an den Eingangstüren)
  • Wichtig: Mückenschutz, Sonnenschutz, Handdesinfektionsmittel
  • Sicherheit: Thailand gilt in den touristischen Gegenden als sicheres Reiseland – auch abends und allein habe ich nie schlechte Erfahrungen gemacht.
  • Betrug und Kriminalität: Hier habe ich in Thailand ebenfalls keine schlechten Erfahrungen gemacht. Aufdringliche Verkäufer einfach freundlich abwimmeln und darauf achten, dass das Wechselgeld stimmt (auch und besonders bei Taxi-/Tuktuk-Fahrten).
  • Souvenirs: In Thailand gibt es einfach unfassbar viel zu entdecken und zu kaufen (und zwar auch in den verschlafensten Örtchen). Schuhe und Kleidung gibt es natürlich im Übermaß. Falls Sie gerne mit leichtem Gepäck reisen, decken Sie sich einfach vor Ort ein. Immer noch recht günstig sind maßgeschneiderte Anzüge bzw. Kleider und Kostüme zu haben. Meine Empfehlung für Khao Lak ist Mark One Taylor. Auf vielen  Märkten erhalten Sie auch Accessoires verschiedener Qualität, z. B. Manschettenknöpfe und Krawatten. Taschen, Koffer und Rucksäcke kaufen Sie am besten in darauf spezialisierten Läden und Ständen. Wie immer in Asien gilt: Handeln Sie! Das muss man üben, aber nach ein paar Versuchen haben Sie den Dreh schnell raus. Im Zweifel gehen Sie einfach weiter – Sie finden Ihren Wunschartikel bestimmt auch an einem anderen Stand. Wenn Sie Ihre Reise in Bangkok beenden und Zeit haben, können Sie auch einen Shopping-Tag einlegen und alles gesammelt z. B. in der großen MBK Mall oder auf dem Nachtmarkt von Patpong einsammeln.
  • Sonstiges: Ein Steckdosenadapter wird nicht benötigt.
  • Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Thailand
  • Wikitravel: Thailand

Reisetagebuch Thailand – Übersicht über alle Beiträge (mit Fotoauswahl)

Pflichttermin – und auch von mir schon einige Male besucht: Das MUNDOLOGIA-Festival für Reise und Fotografie ist mit 20.000 Besuchern das größte Reportage-Festival Mitteleuropas. Referenten berichten von 02.-04. Februar 2018 live von ihren spektakulären Unternehmungen.

Auch und gerade für Reisefotografen bieten sich interessante Gelegenheiten.

Die interessantesten Workshops:

Dazu gibt es spannende Vorträge u. a.

  • Südostasien
  • Island – Norwegen – Grönland
  • Borneo
  • Die Anden
  • Thailand
  • Pyrenäen
  • Oman & Emirate

Mehr unter: MUNDOLOGIA – Festival für Fotografie, Abenteuer & Reisen

Verfasst von: Jan | 3. Oktober 2017

Das 3×3 für bessere Fotos (gwegner.de)

Vom Motiv zum präsentierten Bild solltet ihr immer drei Schritte durchlaufen: Fotografieren, Selektieren, Bearbeiten. Erst danach solltet ihr Eure Bilder zeigen und präsentieren.

Übersicht: Das 3×3 für bessere Fotos | gwegner.de

Teil 1: Fotografieren (Bildkomposition / Schärfe / Licht)

Teil 2: Selektieren (Schlechte Bilder raus / aufs Wesentliche beschränken / mit Abstand betrachten)

Teil 3: Bearbeiten (RAW-Dateien selbst bearbeiten / Bildausschnitt setzen/korrigieren / Dynamik und Kontraste schärfen)

Verfasst von: Jan | 28. September 2017

Love and Compass | Reiseblog für Paare

Ihr geht zu zweit auf Reisen? Auf dem Love and Compass Reiseblog findet ihr praktische Reisetipps, exotische Länder, romantische Orte und mehr. Kommt mit!

Love and Compass | Reiseblog für Paare

In diesem Artikel von Steffen Körber auf der übrigens sehr empfehlenswerten und gut gemachen Seite fotoespresso finden Sie zehn Fotoreise-Tipps, mit denen sich Enttäuschungen auf der Fotoreise vermeiden lassen:

10 Fotoreise-Tipps, um Enttäuschungen zu vermeiden

Nach wie vor einer der renommiertesten Wettbewerbe mit den besten Bildern aus aller Welt: Der National Geographic Traveler Photo Contest.

Schauen Sie sich hier die besten Bilder aus der Kategorie Natur an – und staunen Sie:
10+ Of The Best Photos From 2017 National Geographic Traveler Contest’s Nature Category | Bored Panda

Wenn die Grenze zwischen Fotografie und Kunst verschwimmt, dann kann dies auch für Reisefotografen interessant sein. Noch bis 3. Oktober können Sie sich hierzu in Bietigheim-Bissingen inspirieren lassen. „Jenseits des Dokumentarischen. Aktuelle Fotografie aus China und Deutschland“, so der Titel der aktuellen Ausstellung in der städtischen Galerie, zeigt Werke von je sechs chinesischen und deutschen Fotografen, die die Möglichkeiten der zeitgenössischen Fotografie ausloten und dabei traditionelle Vorstellungen von der Rolle der Fotografie kritisch beleuchten.

Am meisten beeindruckt haben mich bei meinem Besuch die Arbeiten von Andreas Gefeller, der mit überbelichteten Ansichten von japanischen Großstädten und deren Muster und Strukturen eine abstrakte und verfremdete Form klassischer Stadtansichten interpretiert. Aber auch unter fototechnischen Gesichtspunkten gibt es interessante Ansätze. So lässt Jiang Pengyi Glühwürmchen in einer Box ihre Flugbewegungen auf Fotoplatten „belichten“, während die Werke anderer Künstler vollständig am Computer entstehen.

Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do 14–20 Uhr, Sa, So, Feiertage 11–18 Uhr, Mo geschlossen
Der Eintritt ist frei.

Mehr Informationen und Beispielbilder: Eventansicht Aktuelle Ausstellungen – Stadt Bietigheim-Bissingen

« Newer Posts - Older Posts »

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: