Verfasst von: Jan | 13. Juli 2014

Reisetagebuch Ostjava, Bali und Lombok (1): Erste Eindrücke aus Bali – Das Künstlerdorf Ubud

Bali 2014Willkommen zum Reisetagebuch Ostjava, Bali und Lombok!

Wir starten in Bali am Sonntag, 08.06.14 – Nach einem langen Flug von Frankfurt über Singapur kamen wir in Denpasar auf Bali an. Wir fuhren zum Hotel und starteten am Sonntag unsere Rundreise – erste Station sollte das Künstlerdorf Ubud sein.

Unser einigermaßen geschäftstüchtiger Fahrer ließ uns auf dem Weg nach Ubud an einer Kaffeplantage einen kurzen Stop einlegen. Dies war aber eigentlich ganz nett und natürlich können Sie auf diesen Plantagen etwas kaufen – müssen es aber nicht. Zum Beispiel sehen Sie die Schleichkatzen (Fleckenmusangs), die für die Produktion des berühmten Kopi Luwak Kaffees „zuständig“ sind. Die Luwaks fressen die Kaffeekirschen und scheiden sie unzuerkaut wieder aus, dieser „Prozess“ sorgt für ein einzigartiges Aroma.

Sie können auch ein junges Exemplar auf den Arm nehmen (sobald die Fleckenmusangs ausgewachsen sind, sind sie dafür allerdings zu agggressiv). Sie sehen Kaffeebäume und lernen etwas über Röstung und das Zermahlen von Kaffee (per Hand). Außerdem dürfen Sie eine Reihe der Produkte kosten (Ingwer-Tee, Kokos-Kaffee, Bali-Kaffee, Kakao – und für einen kleinen Betrag auch Kopi Luwak).

Der zweite „geschäftliche“ Stopp unseres Fahrers führte uns in ein Textilgeschäft. Wir haben ohnehin einen Sarong, den traditionellen Wickelrock der Indonesier, gleich zu Beginn kaufen wollen – dies war ein Tipp aus dem Reisebüro: Erstens benötigen Sie für die Tempelbesichtigungen früher oder später ohnehin einen Sarong, zweitens haben Sie beim Selbstkauf noch die volle Kontrolle über Farben und Muster und müssen zudem nicht die überhöhten Preise der Händler und Verleiher direkt am Tempel bezahlen, und drittens ist es einfach auch ein landestypisches Mitbringsel. In den mit Preisschildern ausgezeichneten Läden ist der Preis übrigens nicht verhandelbar – entspannend, wenn Sie sowieso nicht handeln wollen, dafür aber vielleicht etwas teurer (um 10.– EUR).

Angekommen in Ubud unternahmen wir einen Spaziergang ins Stadtzentrum in eine der Hauptattraktionen, den Königspalast (direkt gegenüber der Markthalle). Apropos Markt: Wenn Sie Souvenirs shoppen möchten, versuchen Sie so viel wie möglich bereits in Ubud einzusammeln – auch wenn Sie erst am Beginn Ihrer Rundreise sind. Hier haben Sie in der Markthalle und den umliegenden Straßen, vor allem in der Monkey Forest Road, die bei weitem beste und größte Auswahl außerhalb Denpasars. Besser wird es nicht (wenn Sie anderer Ansicht sind – gerne kommentieren)!

Nachdem wir am Königspalast relativ schnell durch waren (viel sehen oder machen können Sie hier nicht – siehe Bild unten), wollten wir die für Ihre Reisterassen berühmte Umgebung von Ubud erkunden. Das sollte laut Lonely Planet gut vom Sayan Palace Hotel möglich sein (wenn Sie davorstehen, rechts den schmalen Weg zu den Zimmern nehmen und dem Verlauf weiter folgen). Der Weg wird aber sehr schmal und unwegsam, wir haben es nicht bis zum Fluss geschafft, aber einen Blick auf Reisfelder im Nachmittagslicht erhaschen können (siehe Bild unten).

Im Nachhinein hätten wir uns gewünscht, mehr Zeit in Ubud gehabt zu haben, hier finden Sie genau die richtige Mischung aus Kultur, Shopping und ansprechender Landschaft (eine Übersicht der Top-10-Attraktionen von Ubud finden Sie hier).

Eine empfehlenswerte Bar ist die CP Lounge in der Monkey Forest Road, wo es fast jeden Abend Live-Musik gibt, und wo wir einen netten Abend verbrachten. Ansonsten kam mir Ubud eher etwas verschlafen vor (ich sollte später allerdings feststellen, dass dieser „Aktivitätsgrad“ noch zum höchsten in Bali gehört…). Wenn man wie ich schon u. a. in asiatischen Metropolen wie Bangkok, Hanoi, Saigon, Peking oder Shanghai unterwegs war, dann ist selbst eine für balinesische Verhältnisse umtriebige Stadt… nun ja… beschaulich.

Die Bilder (Bild anklicken für größere Ansicht):

Im Königspalast (Ubud)

Im Königspalast (Ubud)

Reisfelder bei Ubud

Reisfelder bei Ubud

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Responses

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