Verfasst von: Jan | 14. Februar 2014

Bericht: Reise- und Naturfotografie mit Markus Mauthe auf der mundologia 2014

Am 8. Februar war ich in Freiburg auf dem Seminar Reise- und Naturfotografie von Markus Mauthe, den ich hier bereits vorgestellt habe.

Dabei haben wir so ziemlich genau das Programm bekommen, das Mauthe auch auf seiner Workshopseite beschreibt:

„In zehn Einzelschritten vermittle ich handwerkliches Grundwissen. Ich erkläre u.a. die Bedeutung von Lichtsituation, Bildausschnitt, Objektiv und Blende und gebe sehr persönliche Praxistips aus über 20 Jahren Berufserfahrung.

Ob aus dem tropischen Regenwald in Costa Rica oder von meiner Heimat dem Bodensee – mit zahlreichen Bildbeispielen aus aller Welt zeige ich das gute Fotos fast überall entstehen können.“

In dem dreieinhalbstündigen Seminar wurden (vor allem im ersten Teil) solide Grundkenntnisse der Fotografie vermittelt – allerdings nicht so sehr viel Neues, was ambitionierte Hobbyfotografen nicht schon so oder so ähnlich gehört hätten oder was in vielen Ratgebern zur Reisefotografie zu finden ist. Dabei lag Mauthes Schwerpunkt ganz klar auf der Naturfotografie, hier hätte ich mir eventuell gewünscht, dass auch andere Themen der Reisefotografie (Architektur, Porträts, Städte…) stärker berücksichtigt worden wären. Mauthes Naturaufnahmen aus Wüsten, Steppen und Regenwäldern waren allerdings recht beeindruckend, und hier konnten Natur- und Landschaftsfotografen wirklich noch einiges lernen.

Besonders beeindruckt haben mich zudem zwei Aspekte in Mauthes Seminar:

  1. Man muss für tolle Fotos nicht in die exotischsten Länder reisen: Mauthe hat auch über ein Jahr lang in seiner Heimat am Bodensee fotografiert, und dabei sind wirklich faszinierende Bilder entstanden. Das verstehe ich als Einladung, auch seine eigene Heimatstadt oder -region besser kennenzulernen. Das hat verschiedene Vorteile: Sie kennen sich aus und können regelmäßgig verschiedene Standorte und Motive zu unterschiedlichen Lichtstimmungen „ausprobieren“.
  2. Leidenschaft führt zum Erfolg! Mauthe ist bereits als Zwanzigjähriger mit dem Fahrrad durch Neuseeland gefahren und hat im Anschluss „auf eigene Faust“ Diavorträge organisiert und veranstaltet. Seitdem hat er nicht locker gelassen und so lange weitergemacht, bis er wirklich seinen Traum leben konnte. Respekt! Auch wenn viele von uns eher zu den Hobbyfotografen zählen dürften, finde ich solche Biografien immer wieder spannend. Vielleicht ist es auch der Neid?
    Allerdings gehört dazu auch – und das kam bei Mauthes Seminar klar heraus -, dass man mal einen Tag lang auf das richtige Licht wartet, einen festgefahrenen Geländewagen wieder flott macht oder ein 400mm-Objektiv ins Hochgebirge des Himalaya schleppt. Gleichwohl: genau diese Anekdoten waren es, die Mauthes Vortrag so lebendig und authentisch gemacht haben. Ich nehmen ihm ab, dass hier wirklich ein „Fotograf aus Leidenschaft“ unterwegs ist.

Wenn Sie mögen, machen Sie sich Ihr eigenes Bild und besuchen Sie einen von Mauthes Vorträgen (Tourdaten auf markus-mauthe.de).

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Responses

  1. […] diese spannende Verantstaltung habe ich zuletzt in diesem Eintrag berichtet. Es wird auch dieses Jahr wieder ein Seminar zur Reisefotografie geben – Referent ist Martin […]


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