Verfasst von: Jan | 12. Oktober 2013

Reisetagebuch Andalusien (5): Von Granada nach Baeza – Olivenöl und mehr

Andalusien 2013Mi., 21.08.13

Weiter geht die Fahrt – von Granada in nördlicher Richtung nach Baeza. Einen kurzen Stopp am Parador de Jaen haben wir dann auch noch eingelegt. Hier haben Sie einen tollen Blick auf die Kathedrale von Jaen.

Zu unserem Hotel, der Hacienda La Laguna, gehörte auch eine Olivenölfabrik und ein Museum über die Herstellung und Geschichte des Olivenöls. Das Hotel liegt mitten in einem riesigen Olivenhain, von denen es hier sehr viele gibt – kein Wunder: vier Fünftel der spanischen Oliven werden in Andalusien angebaut, zudem gibt es hier die weltweit größten zusammenhängenden Olivenanbaugebiete. Spanien ist übrigens – auch das wissen viele vielleicht nicht – der größte Olivenölproduzent der Welt (und erzeugte 2011 mit 1,5 Mio. Tonnen etwa dreimal so viel wie Italien).

Wenn Sie sich für Geschichte und/oder Oliven(öl) interessieren, kann ich einen Besuch im Museum sehr empfehlen. Sie lernen etwas über die nötige Bodenbeschaffenheit, das Klima und die lange Geschichte des Olivenanbaus. Die einzelne Arbeitsvorgänge sind anschaulich mit historischen Werkzeugen, Pressen und Fotos illustriert. Das alte Tanklager, auch bekannt als die „Kathedrale des Olivenöls“ bietet Platz für riesige Lagermengen.

Spanisches Olivenöl, das hier aceite heißt, ist eher würzig, im Museum können Sie auch verschiedene Sorten verkosten. Achten Sie auf die höchste Qualitätsstufe „virgen extra“ (und natürlich darauf, dass es sich um kaltgepresstes, natives Olivenöl handelt).

Im Innenhof befindet sich der „Garten der Vielfalt“, der einen Überblick über den Artenreichtum der Spezies Olivenbaum bietet – unglaubllich, wieviele Sorten es gibt…  Und dass Sie an verschiedenen Bäumen tatsächlich auch Unterschiede in der Farbe und Form der Blätter und Früchte sehen können. Mehr „oliviges“ folgt im nächsten Eintrag!

Am Abend waren wir noch im Ort Baeza, der zusammen mit seinem „Zwillingsort“ Ubeda für seine vielen Bauwerke der spanischen Renaissance bekannt ist. Meiner Ansicht nach sieht man sich recht schnell satt daran, aber der Löwenbrunnen und der ihn umgebende Platz in der Stadtmitte ist auch am Abend recht stimmungsvoll beleuchtet. Das gesamte Altstadtensemble steht seit 2003 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Zum Abendessen in Baezas Innenstadt kann ich das Restaurant La Almazara empfehlen, wo wir hervorragende Tapas und Fischgerichte bekommen haben. Zudem hat uns der sehr aufmerksame Service gefallen.

Die Bilder (Bild anklicken für größere Ansicht):

Blick vom Parador Santa Catalina (Jaen)

Blick vom Parador Santa Catalina (Jaen)

Im Olivenölmuseum (Baza)

Im Olivenölmuseum (Baeza)

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