Verfasst von: Jan | 20. September 2013

Selbstporträts als Alleinreisende(r) – Erinnerungen „von links oben“ (welt.de)

Image courtesy of imagerymajestic / FreeDigitalPhotos.net

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Wenn Sie nicht mit einem Veranstalter von Fotoreisen unterwegs sind, oder mit Partner(in) oder guten Freunden, dann sind Sie vermutlich auf eigene Faust alleine unterwegs. So wie Maria Menzel, die Autorin eines lesenswerten Beitrags in der WELT (Erinnerungen „von links oben“).

Nur – wie kommen Sie als Alleinreisende(r) selbst ab und zu mit aufs Foto? Wie Menzel schildert, wollte Sie Ihrer ungläubigen Mitbewohnerin nach der Reise beweisen, dass Sie tatsächlich vor Ort war:

„Ich finde ein paar Bilder Marke „von links oben“. Auf manchen ist ein Arm oder ein Bein von mir zu erkennen – eindeutig. In puncto Beweisfoto muss man eben kreativ sein. Über irgendetwas muss man sich bei so viel Freiheit ja schließlich den Kopf zerbrechen können.“

Sicher – Sie könnten auch Einheimische oder andere Touristen bitten, ein Bild von Ihnen zu machen. Aber vielleicht gibt man ja doch nicht so gerne seine teure Kamera aus der Hand – und unerfahrene „Fotografen“ machen leider nicht immer das Bild, mit dem man selbst zufrieden ist. Bei meiner Reise durch Kambodscha hatte ich einige Male private Guides ganz für mich allein, die diese Aufgabe dankbar übernommen haben.

Dass es auch anders geht, zeigt Menzel im genannten Artikel. Leider enthält dieser in der Online-Version nicht die Bilder, mit denen er in der Druckausgabe der WELT KOMPAKT illustriert ist (dort habe ich ihn gelesen). Hier ist schön zu sehen, wie man als Alleinreisende(r) zu gelungenen und ungewöhnlichen Selbstporträts kommt, beispielsweise mit spiegelnden Flächen, der Beschränkung auf einzelne Körperteile, der Blick über den Fahrradlenker – oder eben mit dem klassischen Selbstporträt „von links oben“.

Dazu passt auch eine „First-Person“-Perspektive: Vor einiger Zeit habe ich Ihnen anhand einer Straßenszene in Kambodscha gezeigt, wie man den Standort und individuellen Blickwinkel des Fotografen mit ins Foto bringt.

Wenn Sie alleine unterwegs sind, probieren Sie es bei Ihren Reisefotos einfach mal aus: Ihre Hand, die den Cocktail in den Sonnenuntergang hält, Ihr Henna-Tattoo in Marokko, Ihr Blick in den Rückspiegel eines Mofas in China – Möglichkeiten gibt es zuhauf! Und falls Sie zu zweit sind, können Sie bereits ein Selbstporträt im #followmeto:-Style aufnehmen!

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Responses

  1. […] Ja, in der Tat – und es hat meiner Ansicht nach überhand genommen. Ich erwähne es auch nur, um sie nochmals auf einen unlängst in der “Welt” erschienen Beitrag aufmerksam zu machen, in dem es darum geht, wie man auf Reisen zu gelungenen Selbstpoträts kommt. […]

  2. […] die Kamera auf einer festen Fläche auflegen). Natürlich können Sie den Fernauslöser auch für Reise-Selbstporträts verwenden – der “Selfie” lässt […]


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