Verfasst von: Jan | 14. März 2013

Reisetagebuch Vietnam/Kambodscha (14): Historisches Phnom Penh

Di., 22.01.2013

Den ersten halben Tag habe ich eine private Führung zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten Phnom Penhs unternommen. Für mich eher ungewöhnlich – eine Reiseführerin nebst Fahrer ganz für mich allein! Private Guides sind in Kambodscha relativ günstig, ich kann es daher nur empfehlen, weil Sie dann (besonders beim Fotografieren) auch Ihr eigenes Tempo vorgeben können.

  • 1. Station: Königspalast. Obwohl mit einem Eintrittspreis von 6,50 US$ eine der teureren Sehenswürdigkeiten in Phnom Penh, ist der Königspalast zweifellos auch eine der sehenswertesten.
  • 2. Station: Das Tuol-Sleng-Museum (ehemaliges Gefängnis der Khmer). Beeindruckend, aber brutal. Man macht sich keine Vorstellung, wie grausam und sinnlos das Khmer-Regime die Menschen foltern und umbringen ließ. Auch einer der wenigen Überlebenden war anwesend.
  • 3. Station: „Killing Fields
    Hier ging es mir wie eben erst im Tuol-Sleng-Museum und zuvor im Museum der Kriegsverbrechen in Vietnam. Fotografieren hat hier wenig Sinn, denn das Grauen kann man nicht adäquat abbilden. Hier wurden über 17.000 Menschen ermordet – die Massengräber sind heute allerdings von einem Geländer umbaute flache Erdgruben, in denen es eigentlich nichts zu sehen gibt. Die geborgenen sterblichen Überreste sind in einer Art „Schädelturm“, einem Stupa in der Mitte des Geländes zu sehen.
    Falls Sie vorhaben, die Killing Fields zu besuchen, empfehle ich ein Taxi oder anderweitig geschlossenes Auto zu nehmen. Die Anfahrt erfolgt zum Teil auf nicht asphaltierten, staubigen, sandigen Straßen. Die Touristen im Tuk-Tuk habe ich auf der Anfahrt nicht beneidet.
  • Letzte Station: Historisches Museum. Obwohl sicherlich kulturell interessant, hat mich das historische Museum wenig überzeugt. Sie sehen hier hauptsächlich religiöse Statuen hinduistischer und buddhistischer Herkunft in allen Größen, Farben und Formen. Fotografieren dürfen Sie im Museum ohnehin nicht, außer im Innenhof, der zwar schön angelegt ist, aber auch keine nennenswerten Attraktionen bietet.

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