Verfasst von: Jan | 10. März 2013

Reisetagebuch Vietnam/Kambodscha 2013: Allgemeine Reisetipps für Kambodscha

Bevor es mit dem Reisetagebuch in Kambodscha weitergehz, habe ich heute für Sie zunächst ein paar allgemeine Reisetipps für Kambodscha:

  • Visum: Für Kambodscha ist ein Visum erforderlich, das Sie – sofern Sie wie ich über Vietnam einreisen – am Grenzübergang erhalten. Das Visum kostet ca. 25 US$ und kann auch in vietnamesischen Dong bezahlt werden – hier können Sie also auch evtl. noch vorhandene vietnamesische Währung loswerden. In meinem Fall (Einreise mit dem Boot aus Vietnam) füllen Sie ein Formular aus, die Bootscrew sammelt das Formular zusammen mit dem Pass und der Gebühr ein und erledigt den Rest. Denken Sie auch an zwei Passbilder. Wenn Sie diese vergessen, ist es auch nicht sooo schlimm, gegen einen Aufpreis von 1 US$ ist das Problem gelöst.
  • Geld: die einheimische Währung (Riel) wird eigentlich nur als Wechselgeld und für Minibeträge verwendet. So gut wie alle Geschäfte werden in US$ abgeschlossen und bezahlt. Wie für Vietnam gilt: mit US$ in kleinen Scheinen kommen Sie überall weiter! In Phnom Penh und Siem Reap gibt es viele Geldautomaten, bei denen Sie Bargeld mit Kreditkarte abheben können. Sofern Sie kein kambodschanisches Konto haben, erhalten Sie Bargeld in US$ ausgezahlt. Die einheimische Währung (Riel) bekommen Sie oft als Wechselgeld. Riel können Sie als Trinkgeld geben, oder Sie bezahlen kleinere Einkäufe damit (Wasser, Postkarten usw.)
  • Fotozubehör: In Phnom Penh und Siem Reap gibt es Fotogeschäfte mit gängigem Zubehör.
  • Essen/Trinken: Essen und Getränke sind preiswert, nach meinem Gefühl jedoch etwas teurer als in Vietnam. Wasser in versiegelten Flaschen ist überall erhältlich, genau wie einheimisches Bier („Angkor“). Viele Restaurants und Bars, besonders in Siem Reap, haben eine „Happy Hour“ (ca. 17.00-19.00 Uhr) – ein Bier gibt es dann in der Regel für 0.5 US$. Die Khmer-Küche ähnelt der Thai-Küche, ist aber bei weitem nicht so scharf,
  • Internet: Viele Hotels und Cafés bieten kostenloses WLAN an („WiFi“-Logo an den Eingangstüren)
  • Wichtig: Mückenschutz, Sonnenschutz, Handdesinfektionsmittel
  • Sicherheit: Kambodscha gilt in den touristischen Gegenden als sicheres Reiseland. Vorsicht: Fast alle Reiseführer warnen vor noch immer vorhandenen Landminen abseits touristischer Wege, ganz besonders im Grenzgebiet zu Thailand.
  • Betrug: Gewarnt wird vor folgenden verbreiteten Betrugsmaschen – die ich selbst allerdings nie erlebt habe. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass der allergrößte Teil der Menschen sich in Kambodscha sehr freundlich und wohlwollend gegenüber Touristen verhält.
    – Reis-/Milchbetrug: Eine Mutter will kein Geld, sondern Milch für Ihr Baby, das sie auf dem Arm hat. Sie kaufen ihr im Mini-Mart überteuerte Milch, die sie später dort zurückgibt und sich das Geld mit dem Mini-Mart-Besitzer teilt. Alternativ: Nach derselben Masche wird um den Kauf von Reis für eine Schule oder ein Waisenhaus gebeten.
    – Illegales Glückspiel: Sie werden von Fremden freundlich angesprochen und nach kurzer, netter Unterhaltung in ein Privathaus eingeladen. Nach einigen Drinks sollen Sie zu (manipulierten) Glücks-/Kartenspielen verleitet werden – wenn Sie darauf eingehen, „schulden“ Sie schon nach kurzer Zeit angeblich hunderte oder tausende US$…
    – Visabetrug: Vor allem bei der Einreise aus Thailand über den Landweg versuchen einige „Agenturen“ oder deren Helfershelfer Sie zum Kauf von überteuerten und letztlich ungültigen Visa zu überreden. Bezahlen Sie für Einreisevisa ausschließlich bei den offiziellen Behörden an den Grenzübergängen.
  • Souvenirs: Eine große Auswahl in unterschiedlicher Qualität finden Sie in den touristisch gut erschlossenen Orten Phnom Penh und Siem Reap: Textilien, Kleidung, Produkte aus Seide, Kaffee, kambodschanischer Pfeffer, Schnitzereien, T-Shirts…
    Typisch kambodschanisch (und dabei recht preisgünstig) ist ein Krama (Khmer-Schal, der von Männern und Frauen getragen wird, besonders als Kopftuch, Halstuch und Schal um den Nacken gegen die Sonne – ein kulturell interessantes und geschichtsträchtiges Kleidungsstück). Kramas sind meist kariert und in unterschiedlichen Farben und Größen erhältlich. Die von den Khmer traditionell getragene Version ist dunkelrot und eher mittelgroß kariert. Achtung: Kramas werden in verschiedenen Materialien gehandelt. Am teuersten ist Seide, danach kommt 100% Baumwolle und am günstigsten (ab 1 US$) ist eine Baumwoll-Nylon-Mischung. Für einen Krama aus 100% Baumwolle habe ich nach etwas handeln 3 US$ bezahlt.
    Ein weiteres recht originelles Souvenir sind Produkte aus recycelten Reis- und Zementsäcken: Es gibt u. a. alle Arten von Taschen (Handtasche, Brieftasche, Einkaufstasche, Reisetasche) und Hüllen (Reisepass, Handy, Laptop, iPad, Notizbuch usw.). Einen guten Überblick erhalten Sie auf angkorrecyled.org, die auch offizielle Shops in Siem Reap in der Nähe des Nachtmarkts betreiben.
  • Sonstiges: Ein Steckdosenadapter wird nicht benötigt
  • Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Kambodscha
  • Wikitravel: Kambodscha

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