Verfasst von: Jan | 28. Februar 2013

Reisetagebuch Vietnam/Kambodscha (8): Tempelanlage My Son und kulinarische Highlights

Mi., 16.01.2013

Nachdem ich mit meinem Programm in Hoi An bisher gut im Plan lag, habe ich über mein Hotel einen Ausflug in die Tempelanlagen von My Son gebucht (überhaupt können Sie in ganz Vietnam in vielen Hotels Ausflüge in die Umgebung, Kochkurse, Transfers usw. buchen – achten Sie auf Aushänge in der Lobby).

Der Ausflug dauert von Hoi An ca. ½ Tag inklusive Transfer. My Son, eine weitläufige Tempelstadt der Cham, ist UNESCO-Welterbe und umfasste über 70 Sakralbauten aus dem 7.-13. Jahrhundert. Nach schwerer Bombardierung während des Vietnamkriegs blieben jedoch nur ca. 15 Ruinen, die heute besichtigt werden können und teilweise noch immer restauriert werden.

Nach meiner Rückkehr habe ich zum Mittagessen ein traditionelles Gericht aus Hoi An versucht. In einem kleinen, einfachen Restaurant habe ich „Cao Lau“ (ein Nudelgericht mit Brühe, Fleisch und Röstzwiebeln) bestellt, das mir richtig gut geschmeckt hat. Frisch gestärkt ging es nochmals mit dem Fahrrad in die Altstadt – auf meinem Hoi-An-Pass waren noch Tickets vorhanden, deshalb habe ich mir ein altes chinesisches Kaufmannshaus (Haus des Tan Ky) angeschaut. Hier gibt es einen Tee zur Begrüßung, als Alleinreisender habe ich sogar eine kleine Privatführung bekommen.

Das eigentliche kulinarische Highlight habe ich dann abends im „Café des Amis“ bekommen – das täglich frische (je nach Fangergebnis), mehrgängige Seafood-Menü – dazu französische Chansons im Hintergrund… richtig toll! Als Vorspeise gab es eine weitere Hoi-An-Spezialität (banh bao vac oder „White Rose“, eine Art Teigtaschen mit Shrimp-Füllung). Das „Café des Amis“ ist nun wirklich kein Geheimtipp in Hoi An, weil es in so gut wie jedem Reiseführer empfohlen wird. Auch wenn die Bewertungen, z. B. bei TripAdvisor mittlerweile gemischt ausfallen – für den Gegenwert von ca. 6,30 EUR (inkl. 1 Bier) habe ich selten so gut und reichlich gegessen. Klare Empfehlung von mir!

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